Aktuelles
Neues zum Fasten in Schrot und Korn Ausgabe März 2011
21. März 2011 | 0 Kommentare »
Fasten mit Genuss
Heilfasten bedeutet, Körper und Seele zu reinigen. Zusammen mit Gleichgesinnten, in schönem Ambiente und mit sorgfältig zubereiteter „Fasten-Verpflegung“ fällt das Durchhalten leichter. // Von Karin Willen
Einmal im Jahr entgiften? Ballast abwerfen? Ein bisschen innere Einkehr? Es gibt viele Gründe zu fasten. Selbst die sonst skeptische Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) urteilt: Fasten schärft die Geschmackssinne und lehrt, dass man sich auch ohne vollen Magen wohlfühlen kann. Doch was passiert dabei eigentlich? Der Körper zapft die eigenen Kohlenhydratreserven in Leber und Muskeln, Körpereiweiß und -fett an und stellt, wenn der Verzicht freiwillig ist, schließlich auch mehr vom Glückshormon Serotonin her. Was genau beim Fasten die Geschmackssinne schärft, ist letztlich nicht geklärt. Aber jeder, der gefastet hat, kennt den Ekel vor zu süßen, zu salzigen, zu fetten oder zerkochten Gerichten.
Fastenanhänger berichten von Kreativitätsschüben, von mehr Energie, guter Laune und strafferer Haut. Also alles bestens, wenn der Körper eine bis fünf Wochen lang seine Nährstoffspeicher als Energiequelle nutzt? Nicht unbedingt. Auch wenn fasten nicht darben heißt und Hunger sich bald in Wohlgefallen auflöst, befällt viele vor allem in den ersten Tagen ein Schwächegefühl und manche Kopfweh, einige sind müde oder frieren. Doch das lässt sich mit Arzt und Fastenleiter, Koch, Fitnesstrainer, Masseur und Psychologen besser ertragen, vor allem aber mit Leuten, die im selben Boot sitzen.
Kleine Anmerkung von mir: Der Begriff Heilfasten bezieht sich nach Auffassung der Deutschen Fastenakademie, deren Mitglied auch ich bin, auf ein Fasten unter ärztlicher Aufsicht. Die Autorin schreibt über das Fasten für Gesunde, benutzt fälschlicherweise den Begriff Heilfasten, wie er auch in der Bevölkerung allgemein bekannt ist.
Ernährungsumstellung leicht gemacht
13. Juli 2010 | 0 Kommentare »
FASTEN ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet!?
Jo-Jo-Effekt und andere negative Begleiterscheinungen werden dem Fasten nachgesagt. Fasten – da hungert man ja. Haben diejenigen, die dies behaupten, jemals selbst gefastet?
In der Regel nein, darunter nicht nur Laien sondern auch Ernährungswissenschaftler und Mediziner.
Meine persönliche Erfahrung ist folgende: Beim sachgemäßen Fasten nach Buchinger, mit Tee, Saft und Brühen habe ich persönlich beim ersten Mal 5 kg, bei den folgenden Fastenwochen jeweils ca. 3 kg und danach mit dem notwendigen langsamen Kostaufbau noch einmal ca. 2 kg abgenommen. Macht summa summarum 5-7 kg und das innerhalb von 10 Tagen. Die vielen anderen postiven Begleiterscheinungen seien dabei noch nicht erwähnt.
Die Langzeitwirkung der Gewichtsreduktion hängt entscheidend davon ab, ob man den alten Eßgewohnheiten tatsächlich Lebewohl sagt. Ich habe außer der Trennkost keine weiteren Diäten ausprobiert, weiß jedoch, dass viele Menschen versuchen, ihr Gewicht mit einer Diät zu reduzieren und auf lange Sicht damit wenig Erfolg haben. Warum, weil sie in ihre alten Eßgewohnheiten zurückfallen.
Erfahrungsgemäß fällt es den meisten Menschen leichter als sonst, nach dem Fasten eine Umstellung Richtung vollwertiger Ernährung mit viel Rohkost in Angriff zu nehmen und umzusetzen. Meine positiven Erfahrungen möchte ich gern allen Interessierten weitergeben.

